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Schaumwein
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SCHAUMWEIN |
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Schaumweine: Sekt, Prosecco, Champagner
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Dieses Kribbeln im Bauch... Nicht nur Weinliebhabern, die hin und wieder Lust auf ein prickelndes Erlebnis haben, ist Schaumwein ein Begriff. Besonders zu festlichen Anlässen wird immer wieder gerne auf Sekt oder Champagner zurückgegriffen, die wohl zu den bekanntesten Vertretern der Schaumweine zählen.
Charakteristisch für die schäumenden Weine ist der Kohlensäuregehalt, der bei der Weingärung durch das Aufeinandertreffen von Hefe und Zucker entsteht. Man macht sich diesen Vorgang zu nutze, indem man nach einmaliger Gärung den Wein in Flaschen abfüllt und die Hefe entfernt. Der so entstandene Schaumwein wird auch Naturschaumwein genannt. In einem weiteren Herstellungsverfahren wird stiller Wein durch Zugabe von Zucker und Hefe mit Kohlensäure versetzt. Bei einer zweiten Gärung entsteht so der Schaumwein.
Egal, durch welches Verfahren Schaumwein hergestellt wird, der Überdruck durch die vorhandene Kohlensäure muss mindestens 3 bar bei 20 °C betragen. Des Weiteren sollte ein Mindestalkoholgehalt von 9,5 Vol.% vorhanden sein. Je nach Druck, Herkunft, Herstellungsverfahren und Zusammensetzung des Weins unterscheidet man verschiedene Schaumweinarten. So spricht man bei Schaumweinen mit mehr als 3,5 bar von Qualitätsschaumweinen.
Beim Schaumweinkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Qualität durch dunkle und kühle Lagerung erhalten werden kann. Die Art der Lagerung richtet sich nach dem verwendeten Flaschenkorken. So sollte man mit Naturkorken versehene Flaschen liegend aufbewahren, wodurch sie sich bis zu zehn Jahre halten können. Für Schaumweine mit Kunststoffkorken dagegen wird eine stehende Lagerung empfohlen, um sie bis zu zwei Jahre aufzubewahren.
Unabhängig davon, welchen Schaumwein man wählt, er schmeckt garantiert doppelt so gut, wenn er frisch gekühlt in angenehmer Gesellschaft getrunken wird.
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