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Wein - Farben und Formen
Rosé
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ROSÉ |
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Rosé-Weine, Rosés
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Ein feiner Rosé soll duftend, erfrischend und trocken sein. Leider eilt ihm oft ein ganz anderer Ruf voraus: er sei süß und süßlich und eher scheußliches Zeug, behauptet so mancher, der ein oder zwei Mal eine sehr unrühmliche Erfahrung mit Roséwein gemacht hat.
Gute Exemplare kommen häufig aus Navarra und der Provence. Sie können nach roten Beeren duften, hin und wieder etwas krautig schmecken und eignen sich hervorragend als Sommerwein und Ergänzung zu sommerlich-leichten Gerichten, zum Beispiel diversen Gemüsespeisen.
Die am häufigsten verwendete und wohl auch beste Traube für Rosé ist Grenache (oder Garnacha). Größere Mengen werden nicht nur in der französischen Provence und dem spanischen Navarra, sondern auch in Südfrankreich, dem Bordeaux sowie aus Portugal. Besonders spanische Rosés - die dort Rosado heißen - basieren fast immer auf Garnacha.
Vom Fluss Loire kommt der Rosé d'Anjou; Weinexperten raten hier aber eher ab und empfehlen statt dessen den ihrer Meinung nach besseren Cabernet d'Anjou als trockenere Alternative. Aber auch hier gilt wie überall: über Geschmack lässt sich streiten.
Eine besondere Rolle spielt auch der so genannte Blush Zinfandel aus Kalifornien - er ist schon relativ süß, weist aber häufig dennoch eine akzeptable Qualität auf. Hier wird Rosé eben aus der roten Zinfandel-Traube gemacht, wobei die Haut der Beeren früh im Weinherstellungsprozess entfernt wird. (Dieses Prinzip wird zum Beispiel auch bei der Herstellung von Champagner aus der roten Pinot Noir-Traube angewandt und heißt dort Blanc de Noirs.)
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Herstellung von Rosé
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Rosé entsteht in der Regel anfänglich wie ein Rotwein, allerdings wird für Rosés der Saft viel früher von den Häuten der Weintrauben getrennt, welche die Farbstoffe für den Wein tragen. Daher "reicht es" beim Roséwein nur zu einer leichten Rotfärbung, eben dem Rosa-Ton, welcher dieser Weinart ihren Namen gibt.
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Rosé zum Essen
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Roséweine passen erstaunlicherweise zu sehr vielen Gerichten - und vor allem viel häufiger zum Essen, als gemeinhin angenommen wird. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um trockene, fruchtige Rosés handelt - eben so, wie ein guter Rosé sein sollte. Sie können Rosé zu Fischgerichten ebenso wie zu würzigem Essen reichen. Weniger passt er in der Regel zu schweren Fleisch-Speisen wie z.B. Rinderroulladen oder dunklem Braten.
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