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Wein - Rebsorten
Rote Rebsorten
Cabernet Sauvignon
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CABERNET SAUVIGNON |
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Cabernet Sauvignon
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Der klassische Vertreter intensiv nach Schwarzer Johannisbeere schmeckender Weine ist Cabernet Sauvignon. Er wird in fast jedem Land angebaut, dass Wein herstellt und sortenrein sowie in einer Vielzahl von Verschnitten produziert und konsumiert.
Cabernet ist nicht unbedingt ein leichter Wein, "erschlägt" aber in seiner Intensität und Geschmacksfülle in der Regel weniger als ein schwerer Shiraz, Zinfandel oder Barolo.
Bei Oz Clarke fällt Cabernet Sauvignon in die Kategorie 3 "Intensiv, Schwarze-Johannisbeer-Aroma" und ordnet sich im Rotwein-Aroma-Rad klar in der Rubrik "Dunkle Früchte" ein. Dieses Sechstel des Rotwein-Aroma-Rads wird nahezu komplett von Cabernet Sauvignon ausgefüllt - von innen bis an den äußeren Rand. Innenliegende Weine sind von einfacher, schlichter Natur und in der Regel billige Massenweine - ganz außen finden sich die jeweils intensivsten und besten Vertreter und damit richtig teure Exemplare. Die hierarchie geht dabei von billigem Cabernet Sauvignon aus Chile, über Cabernet aus Bulgarien, Mittelklasse Cabernet Sauvignons aus Neuseeland, Kalifornien und Australien über Spitzen-Cabernets aus Chile, Washington, Kalifornien und wiederum Australien.
Cabernet Sauvignon wird häufig mit Merlot verschnitten, was den entstehenden Verschnitt "mehr Fülle" bringen soll. Zum Essen passt Cabernet fast immer - er wird nicht umsonst öfter als "Allzweck-Wein" bezeichnet. Einfache Gerichte aus (dunklem) Fleisch sind ideal, und auch zu Pasta passt der Wein je nach Typ; hier sind jedoch hin und wieder die typischen italienischen Sorten wie Dolcetto oder zum Beispiel Barbera eine bessere Wahl.
Aus allen Preissegmanten liefern insbesondere Kalifornien und Australien Cabernet Sauvignons hoher Qualität. Exemplare aus Chile bieten insbesondere im unteren bis mittleren Preissegment ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies gilt zum Teil auch für Cabernets aus Bulgarien und Südfrankreich.
Südafrika produziert inzwischen ebenfalls in größerem Stil Cabernet Sauvignon, allerdings ist dieser hier noch nicht so berühmt für seine Qualität, wie das zum Beispiel für die schweren Cabernets aus Kalifornien und Australien gilt. So bleibt bei südafrikanischen Weinen in vielen Fällen doch eher Pinotage, Zinfandel oder Shiraz empfehlenswert(er).
Als Spitzen-Marken bzw. Erzeuger von Cabernet Sauvignon sind vor allem bekannt: Château Lafite-Rothschild, Latour, Haut-Brion, Mouton-Rothschild sowie Margaux. Hier kann sich auch eine längere Lagerung lohnen, um den Wein noch weiter reifen zu lassen. In der Regel sind die Cabernet Sauvignons jedoch trinkreif, wenn Sie sie im Supermarkt oder beim Weinhändler kaufen - das gilt insbesondere für die Massenweine aus der Neuen Welt, wie sie zum Beispiel von Ernest & Julio Gallo in fast jedem halbwegs gut sortierten Supermarkt in Europa und den USA erhältlich sind.
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Cabernet Sauvignon
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Cabernet Sauvignon aus dem Eichenholzfass (oaked)
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Häufig - gerade in Kalifornien - werden Cabernet Sauvignons nach der Gärung noch in Eichenholzfässern ausgebaut und gereift. Dies gibt dem Rotwein noch zusätzlichen Charakter, den Winzer gern als "sahnig-füllig" beschreiben. Ich persönlich mag Weine, die im Barrique (=Eichenholzfass) ausgebaut sind, aber es lässt sich nicht grundsätzlich sagen, dass die Weine dadurch unbedingt besser werden. Inzwischen sind nach vielen Jahren, in denen das Reifen in Eiche (engl. Oak bzw. oaked) sehr beliebt war, kritische Stimmen laut geworden, die von "over-oaked" Weinen reden. Und es stimmt: Kalifornien hat den Ausbau in Eiche über Jahre so stark verfolgt, dass einige Weine wie Cabernets, Zinfandels oder auch der weiße Chardonnay inzwischen richtig schwer und voll geworden sind, was nicht immer optimal ist, wenn man zum Beispiel an einem warmen Sommertag einen leichten Wein auf der Terasse seines Hauses genießen möchte.
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Wer Cabernet Sauvignon mag, mag häufig auch...
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