Dass Korkenzieher dazu gebraucht werden, um einen Korken aus der Flasche zu ziehen, ist hinreichend bekannt. Aber wohl wenige wissen, dass es 7 verschiedene Arten von Korkenziehern gibt, die alle anders angewandt werden.
Zum einen gibt es den "einfachen Korkenzieher". Er ist einfach zu handhaben, oft ist er auch an einfachen Taschenmessern vorzufinden. Allerdings muss beachtet werden, dass ein solcher Korkenzieher nicht den Boden des Korkens durchstößt, da dieser sonst zerbröseln kann.
In der Gastronomie wird hingegen fast nur das "Kellnermesser" verwendet. Der Nachteil ist, dass lange Korken, die vor allem bei hochwertigen Weinen verwendet werden, leicht abbrechen können. Für Laien ist dieser Korkenzieher nicht geeignet, da 3 verschiedene "Instrumente" verwendet werden müssen.
Als dritte Variante, gibt es den Tischkorkenzieher. Er ist an einem Tisch befestigt und dient dazu, möglichst viele Flaschen innerhalb kürzester Zeit zu entkorken. Hier muss mit Kraftaufwand gearbeitet werden.
Der Flügelkorkenzieher kann ganz einfach angewandt werden. Vorteil hier ist, das man eine Menge Kraft spart und der Korken zum erneuten Verschluss wiederverwendet werden kann.
Der Hebelkorkenzieher ist genauso wie der Flügelkorkenzieher aufgebaut. Allerdings ist hier Geschick und Kraft gefragt.
Beim Überdruckkorkenzieher wird ein Dorn in den Korken der Flasche gedrückt. Dadurch wird Gas in die Flasche gepumpt. Durch den Überdruck, wird der Korken aus der Flasche gedrückt.
Die letzte Variante ist der Spindelkorkenzieher oder Glockenkorkenzieher. Vorteil an diesem Korkenzieher ist, dass nach Herausziehen des Korkens aus der Flasche, der Korken später wieder als Verschluss genommen werden kann.
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