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Wein - Herkunftsregionen
Frankreich
Bordeaux
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BORDEAUX |
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Bordeaux und Bordelais im Südwesten Frankreichs
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Bordeaux-Weine können göttlich bis abscheulich sein und weisen eine Qualitätsspanne auf, die es bei Weinen anderer Herkunft seltener gibt. Bordeaux ist seit Jahrzehnten das Aushängeschild Frankreichs für seine Weinkunst und gute Bordeaux-Weine sind häufig richtig, richtig teuer. Auf der anderen Seite haben viele Weintrinker, die keinen Wein oberhalb von 50 EUR pro Flasche kaufen, häufig relativ enttäuschende Erfahrungen mit Bordeaux gemacht.
Diese Enttäuschung liegt einmal daran, dass dem Begriff "Bordeaux" ein solcher Ruhm vorauseilt, dass viele Käufer einer Bordeaux-Flasche per se erwarten, hier einen besonders guten Wein zu erhalten. Leider werden die Supermärkte seit Jahren auch mit großen Mengen an wirklich "billigem" Wein beliefert, d.h. nicht nur preislich günstigem Wein, sondern eben auch enttäuschenden Geschmack, Duft und Charakter.
Die Bordeaux-Region liegt im Südwesten Frankreichs und wird in eine Vielzahl von Unterregionen unterteilt - die als "Appellationen" auf den Weinflaschen ausgewiesen werden. De facto wird das Bordeaux - auch Bordelais genannt - durch den Fluss Gironde in zwei Bereiche geteilt: am linken Ufer der Gironde finden sich die für den Weinbau wichtigen Gebiete des Médoc und Haut-Médoc, die Stadt Bordeaux an sich, Pessac-Léognan, Graves und Sauternes. Am rechten Ufer finden Sie u.a. die Côtes de Blaye, Côtes de Bourg und das wichtigere Pomerol und St-Emilion.
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Roter Bordeaux Das Bordeaux (oder Bordelais) ist eine Vielzahl von Appellationen unterteilt, die auf den Flaschen ausgewiesen werden. Die französische Art, Wein zu etikettieren, besteht nämlich in der Regel darin, das Château / den Erzeuger sowie die Lage/Region/Appellation auszuweisen. Die verwendete Rebsorte finden Sie bei französischen Weinen hingegen relativ selten auf dem Etikett. Das liegt u.a. daran, dass französische Winzer häufiger glauben, die Lage der Weinanbauflächen habe den entscheidenden Einfluss auf den Charakter des Weins. In der "Neuen Welt" (USA, Südafrika, Chile, Australien, Neuseeland usw.) glauben die Winzer, die verwendete Rebsorte mit ihren individuellen Charakteristika präge primär das Aroma, den Duft und Geschmack des Weines und legen deshalb auf dem Weinflaschen-Etikett den Fokus auf die Rebsorte(n).
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Bordeaux-Wein besteht meist aus einem Verschnitt der folgenden Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Hin und wieder werden auch kleine Mengen von Petit Verdot und Malbec mit verschnitten. Für den weißen Bordeaux werden vor allem Sémillon und und Sauvignon Blanc verwendet. In einigen Bordeaux-Gemeinden dominiert klar Cabernet Sauvignon, u.a.: Listrac, Margaux, Moulis, Pauillac, St-Estèphe, St-Julien - die sich alle im Haut-Médoc befinden, außerdem Graves und Pessac-Léognan. Merlot-dominierte Gemeinden sind u.a. Pomerol und St-Emillon.
Roter Bordeaux verfügt in seiner besten Form über dichte Schwarze-Johannisbeer-Aromen.
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